Archive for Monat: April 2014

Ai Weiwei Ausstellung im Martin-Gropius-Bau · Berlin – Germany

Ai Weiwei Ausstellung im Martin-Gropius-Bau · Berlin – Germany (bis zum 7.Juli 2014)

© Ai Weiwei ©Fotos: Torsten Elger
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Vernissage von Herrn Müller

Vernissage von Herrn Müller auf dem Kulturhof Wünsdorf


3D-Bilder der ausgestellten Objekte (Bitte mit einer Rot-Blau-Brille ansehen)

Spandauer Vorstadt – Alte Mitte Berlins

Berlin – Spandauer Vorstadt


Heavenly Places – Inside-Outside

Elgerart - Vintage Audio Berlin

Potsdamer Schlössernacht

Impressionen der XV. Potsdamer Schlössernacht – Park Sanssouci

© Photos+Composing by Tosten Elger

Auftraggeber/Veranstalter: Arge_II Schlössernacht in Kooperation mit der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin/Brandenburg

 

NovemberReste

NOVEMBERRESTE

 

 

Es war im November als ich das unwahrscheinliche Glück hatte, einen der begnadetsten Deutschen Theaterschauspieler zu erleben. Der Saal war mehr als mäßig gefüllt als Eberhard Esche seinen Heine-Abend mit den Zeilen aus dem Wintermärchen begann …

„Als ich in kalten Novembertagen an Deutschlands Grenzen kam …“
Die Theater, bis zu diesem Zeitpunkt im auch ein Ort kritischer Betrachtung von widersprüchlichen Entwicklungen der DDR, waren wie leergefegt. Die Menschen aus dem „Osten“ war geradezu süchtig nach allem Bunten, Neuen und der damals scheinbar unerschöpflichen Warenwelt. Theater hatte da wenig Platz. Ein Glück für uns, sonst war  man nur sehr schwer an Karten heran gekommen.
Diese ursprünglich neue bunte Welt ist mittlerweile Alltag geworden. Es bleiben die Momente des ersten Eindruckes als Erinnerung, oft verklärend, sehr individuell gefärbt von ganz persönlichen Erlebnissen.
Einer dieser Momente war für mich dieser Heine-Abend mit Eberhard Esche. Ich war verblüfft ob der Aktualität des Textes, was nicht zuletzt an der feinsinnigen Interpretation von Esche lag. Wie beispielsweise Heine in seinem Werk die Pfälzer beschrieb war schon ein Genuß, zumal Einer zu dieser Zeit sehr präsent war.
 
Man war sich schon in gewisser Weise bewusst, dass man Zeitzeuge eines besonderen historischen Abschnittes deutscher und auch europäischer Geschichte war. Aber die Ereignisse vollzogen sich in einem so rasanten Tempo, so dass man kaum Zeit hatte dies auch tief zu verinnerlichen.
 
Die Serie NOVEMBERRESTE ist nun nach knapp 25 Jahren ein Versuch der Spurensuche nach bildlichen Zeugnissen aus dieser Zeit. Momentaufnahmen einer vergangenen kafkaesken Zeit.
Die Serie wird Stück für Stück erweitert. Tips zu Orten an denen weitere Spuren zu finden sind, werden dankbar entgegengenommen.

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Berlin – Monochrom

Die Lettertypen

Die Lettertypen – BUCHDRUCK Erleben

Was tun, wenn das „e“ alle ist?

Das „e“ alle? Dies ist für uns heutzutage unvorstellbar. Ein „e“, das fehlt, gibt es nicht.

Die Computer-, Smartphone und Touchpad-Generation ist es gewöhnt in dieser schnelllebigen Zeit, in der Informationen in nahezu Lichtgeschwindigkeit über Kontinente hinweg verteilt werden, im unbegrenzten Maße Texte zu verfassen und an jedem Ort der Welt drucken zulassen.

Das war nicht immer so.
Johannes Gutenberg hat mit seiner Erfindung der beweglichen Lettern die Grundlagen dafür geschaffen. Er konnte damit erstmals die Bibel in einer hohen Auflage drucken. Die begrenzte Anzahl der verfügbaren Lettern ermöglichte ihm es aber immer nur einzelne Seiten zu setzen. Es brauchte viel Zeit um ein vollständiges Buch zu drucken.

Mit der Weiterentwicklung des klassischem Buchdrucks (auch Hochdruck genannt) gab es Buchstaben aus Blei, Messing oder Holz in vielen Größen und Schnitten, den sogenannten Lettern. Schriften, Linien und Signets wurden geschnitten, gegossen oder geätzt. Schriftschneider mussten lange skizzieren um ästhetisch und typografisch einwandfrei jeden Buchstaben einer Schrift miteinander kombinierbar zu gestalten. Die gedruckte Schrift war lange Zeit der wichtigste Informationsträger überhaupt.

Heute zwingt uns eine permanente Reizüberflutung durch unzählige Varianten von Informationen zu einer sehr selektierten Wahrnehmung. Das LAUTE und AUFFÄLLIGE erreicht uns oft einfacher als die leisen und empfindsamen Zeichen der Zeit. So gehen gerade in den Printmedien oftmals Typografie und Ästhetik verloren. Jeder hat bestimmt schon mal ein gedrucktes Produkt in der Hand gehabt und sich gefragt, warum das Lesen so schwer fällt. Ein Grund dafür ist oft die schlechte Typografie.

Mit viel Liebe zum Detail werden DIE LETTERTYPEN diese besondere Buchdruckerei erhalten, das Wissen weitergeben und vor dem Vergessen bewahren, um aufzuzeigen, wie schön dieses Handwerk einst war und noch immer ist. Sie werden dieses technische Kulturgut nicht nur ausstellen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen, es warten vor allem auch unzählige LETTERN darauf, von den zwei TYPEN zum Einsatz gebracht – und weiterhin genutzt zu werden.

So lassen sie eine Produktions- Bildungs- und Mitmachwerkstatt mit musealem Charme entstehen, die aber auch Werkstatt und Treffpunkt für Künstler und Grafiker aus aller Welt ist. Es gibt dort Lesungen, gruppenorientierte Vorführungen sowie Veranstaltungen und eine Galerie.

Berlin hat mit dieser Buchdruckerei einen neuen einzigartigen Anlaufpunkt und ein überregionales Netzwerk für die Grafik-, Kunst-, Kultur-, Verlags- und Druckszene.

lettertypen.de

Blueslegenden im Kesselhaus der Kulturbrauerei

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Engerling+Gäste im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin Prenzlauer Berg, am 7. Februar 2014 – CD Relaese Festival “LIVE IN REITWEIN – DAS 100. KONZERT”, ENGERLING+FREYGANG-BAND+PETER SCHMIDT+JONATHAN BLUES BAND+SPEICHES MONOKEL BLUES BAND+JÜRGEN KERTH+DIE ZUNFT+INDIJANA+HEIKE MATZER+CHARLIE EITNER+BERND “KUHLE” KÜHNERT+REITWEIN ALLSTARS

 

Maschine (Dieter Birr) und Gäste im Kesselhaus der Kulturbrauerei

Record Release Konzert im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin

Soloalbum von MASCHINE (Dieter Birr – Puhdys) + Gäste

 

 

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